3. Praktikumsbericht

13 12 2009

 

Mein letzter Praktikumsnachmittag war gestern von 14:00 Uhr -17:00 Uhr.

Da wir mindestens einen “Praktikumstag” im Keller eines Weinguts machen mussten war ich für den letzten Praktikumstag in einem anderem Weingut, da mein eigentlicher Praktikums Betrieb keinen eigenen Keller hat sondern die Trauben in die Winzergenossenschaft in Auggen bringt.

Als erstes sollte ich mit einem anderen Angestellten einige Postpakete fertig stellen, dafür falteten wir die entsprechend großen Kartons zusammen und bestückten sie mit der gewünschten Menge an Wein.

Danach sollte ich eine große Menge an Kartons für den verkauf im Weingut “herstellen”. Dafür musste ich die Kartons zuerst richtig falten und sie dann mit einer Art riesengroßen Tacker die gefalteten Kartons fixieren. Nachdem ich alle Kartons fertiggestellt hatte durfte ich mit den beiden Söhnen des Besitzers des Weinguts Flaschen Etikettieren und in die von mir gefertigten Kartons verpacken, wobei das Etikettieren mit einem Teil einer Großen Maschine deren einzelne Teile man getrennt voneinander betreiben konnte gemacht wurde.

Dann gab es noch mal einen Stapel Kartons den ich machen sollte, welchen wir dann auch wieder mit von uns etikettierten Flaschen füllen sollten.

Danach war auch schon Feierabend und für mich ist die Zeit mal wieder wie im Flug vergangen.

Aber ich habe mit dem Besitzer des Weinguts schon einen Termin ausgemacht an dem er mir die Technik des Sektrüttelns erklären will…

Also bis dann. :-)





Wochenbericht von letzter Woche

13 12 2009

Letzten Mittwoch haben wir hauptsächlich an unserem Projektauftrag weitergearbeitet und unseere Poster für Freitag fertiggestellt.

Am Freitag war dann der Abgabetermin für die Lernplakate die wir im Rahmen unseres Projektauftrags über die Bauelemente eines Pflanzenkörpers und die Bestandteile eines holzigen Pflanzensprosses machen sollten. Als wir dann die einzelnen Poster besprachen brach eine hitzige Diskussion darüber aus wer welches Plakat warum so gestaltet hatte, woraufhin uns unser Lehrer erst einmal erklären musste dass man Kritik still entgegennimmt und sich danach nicht zu rechtfertigen versucht sondern eine qualifizierte Begründung dazu abgibt.

Und so verflog ein großer Teil der Unterrichtszeit wie im Flug. Im Rest der Zeit Arbeiteten wir noch an unserem Projektauftrag weiter.

Dies war unsere letzte NwT-Stunde.





Wochenbericht: Exkursion in die Winzergenossenschaft in Auggen

13 12 2009

Letzten Mittwoch sind wir anstatt des normalen Unterrichts in der Schule nach Auggen in die Winzergenossenschaft gefahren und haben dort eine erstklassige Führung genießen dürfen.

Am Freitag arbeiteten wir dann noch an unserem Projektauftrag weiter.

Jetzt aber noch etwas mehr über unsere Führung in der Winzergenossenschaft (Wg) in Auggen.

Als wir an der Wg ankamen wurden wir herzlich in empfang genommen und dann ging es auch schon los. Wir gingen gemeinsam mit einem Winzer den Weg ab, den eine Weintraube geht wenn sie in der Wg angeliefert wirt.

Als erstes kommen die Trauben in einen großen Trichter, von da aus geht es in einzelnen Schritten 10 Meter unter den Boden.

Die Trauben werden mit einer Förderschnecke in einen noch größeren Trichter gebracht und dort gewogen. Danach ging es noch ein Stockwerk weiter runter, wo die Trauben in einer art Schleuder mit Löchern von ihren Sielen befreit werden. Danach werden die Trauben leicht gequetscht, damit der Saft der Traube nachher mit der Hefe auf der Schale der Traube reagieren kann. Davor allerdings ging es in den letzten Trichter der ganz unten ist. Dort wird ihr Mostgewicht bestimmt, welches in Gad Oechsle  angegeben wird. Je mehr Oechsle die Trauben haben desto besser wird der Wein und desto besser wird der Winzer bezahlt.

Nachdem die Trauben, die jetzt Maische genannt werden, ganz unten angekommen sind werden sie jetzt doppelt so hoch gepumpt und in riesige Tanks verteilt, wobei die roten Trauben die später zu Rotwein werden sollen in spezielle Tanks kommen. Bei der Gärung entstehen einige Stoffe wie z.B. Alkohol und Kohlensäure außerdem entsteht wärme.

Nachdem die Maische lange genug gegärt hat geht es wider ein Stockwerk tiefer. In zwei riesige Pressen, dort wird aus der Maische Most sprich Fruchtsaft. Danach wird der Saft in riesengroße Stahltanks gepumpt. Jedoch bleiben nicht alle Säfte gleich lang in den Tanks. Sobald der “Weisweinmost” von seinen Trübstoffen befreit ist wird er Abgefüllt und als Weiswein verkauft. Der zukünftige Rotwein jedoch lagert wesentlich länger in den Tanks und einige bestimmte Sorten dürfen sogar in den wenigen Holzfässern lagern die die Wg in Auggen besitzt. Aber von da aus geht es für den Rotwein genauso weiter wie für den Weiswein. Und sie treffen sich ein der riesigen Lagerhalle wieder deren Temperatur für die perfekte Lagerung auf konstante 18°C gehalten wird.

Ich hoffe Ihr habt einen interrasanten Einblick in den Werdegang des Weins bekommen.

Ich jedenfalls fand die Führung sehr spannend. 

(Fotos weren nachgeliefert.)





Wochenrückblick

25 11 2009

Letzte Woche haben wir uns zunächst einmal unserem Projektauftrag gewidmet, unsere Gruppenmappen bearbeitet und mit unseren Plakaten angefangen.

Doch da ich seit letztem Samstag  krank bin (was auch der Grund ist warum ich erst jetzt den Wochenrückblick schreiben kann) und ich erst Morgen, also am Donnerstag wieder in die Schule gehen kann, kann ich damit heute leider nicht weitermachen.

Außerdem haben wir in der Stunde am letzden Freitag einen Exkurs in die Naturwissenschaft gemacht. Zum Anfang der Stunde haben wir einen Fragebogen über unsere Meinung zur Naturwissenschaft aus gefüllt und uns danach die Statistik über unseere Antworten angesehen und besprochen. Daraufhin erfolgte erstmal ein gespräch über die Wissenschaft allgemein. Nachdem wir unsere Meinungen Ausgetauscht hatten, informierten wir uns über die Naturwissenschaft im web mit diesen beiden Links die uns unser Lehrer gegeben hat: “what is science?” und “howscience works.” Ach ja bevor ichs vergesse: die beiden Artikel sind auf Englisch… :-(   Lehrer nennen das fachübergreifenden Unterricht…;-)

Aber alles im allem war es ein sehr interresannter Einblick in die Arbeit der Naturwissenschaft!





Wochenrückblick

18 11 2009

Diese Woche sind wir leider nicht so weit voran gekommen, unteranderem wiel am Freitag eine Doppelstunde entfiel. Zwar hatten wir den Computerraum zur verfügung doch war man teilweise von der Arbeit etwas Abgelenkt.

Also haben wir auch da leider nicht so viel erreicht, :-( und ich befinde mich immer noch in den Nachforschungen über die Bestandteile der Pflanze Xylem, Phloem und Kambium. Außerdem sollte in den nächsten Stunden unsere Gruppenmappe fertiggestellt sein.

Naja also wie man sieht gibt es noch eine ganze Menge die ich (wir) zu tun haben… und das Ende unseres Projektauftrags ist noch lange nicht in Sicht.





Texte schreiben- zu zweit, zu dritt oder mit noch mehr Leuten…

12 11 2009

Wie sooft bietet uns hier das Web eine sehr elegante unt praktische Methode an:

Bei  etherpad.com kann man ganz einfach mit mehreren Leuten gleichzeitig an einem Text schreiben-im Web-, was wirklich praktisch ist ,wenn man z.B. einen Text mit anderen zu einem bestimmten Termin abgeben muss

Und so gehts:

Mit dem Button „Create Public Pad“ wird ein neues Dokument geöffnet, das von nun an von jedem beschrieben werden kann, der die URL des Pads kennt. Außerdem gibt es neben dem Textfeld noch einen Chat, der die Absprache zwischen den Teammitgliedern ermöglicht. Der genaue Verlauf der Textbearbeitung wird gespeichert. Zudem kann das Dokument als Word-Datei, PDF, und HTML-Datei exportiert werden.

Also wie ich finde eine super praktische Idee!





Weitere Recherche über den Weinbau…

10 11 2009

Internet hin oder her aber leider (oder auch glücklicherweise) gibt es sozusagen immernoch einiges was es nicht im Internet gibt zum Beispiel irgentwelche Informationen über den “holzigen Pflanzenspross” welche ich nämlich im Rahmen unseres NwT Unterrichts irgentwie beschaffen soll. (also würde ich mich über tipps sehr freuen!)

In so einem Fall hilft meistens nur das gute alte Lexikon oder andere Lehrbücher.

Ansonsten haben wir leider auch nicht viel im NwT Unterricht gemacht- bis auf letzte Woche -da haben wir mikroskopiert und uns verschiedene querschnitte z.B. durchden Sengel einer Sonnenblume oder einen einfachen Ast mal etwas näher angeschaut. – Wirklich interressant  so ein einfacher “Blumenstengel”!





Standortbedingungen der Rebe

18 10 2009

In unserem Projektauftrag zum Thema Weinbau sollten wir unter anderem auch etwas über die Standortbedingungen der Rebe herausfinden, hier ist das was mein Partner und ich bis jetzt herausgefunden haben:

Standordbedingungen der Weinrebe
  • Temperatur:
  • Die optimale Temperatur liegt zwischen 25°C und 30°C, sie hält im Winter allerdings bis zu -15°C aus. Der Wein braucht, pro Jahr mindestens 2500 Stunden, an denen es über 10°C warm ist. Außerdem sorgt ein Windschutz für eine positive Erwärmung, viel Sonne und gute Lichteinstrahlung steigern zudem das Wachstum der Weinrebe.
    Die Höhenlage spielt bei der Temperatur ebenfalls eine Rolle, denn sie nimmt pro 100 Höhenmeter um ca. 0,5°C ab. Das heist, dass Reben nur bis zu einer bestimmten Höhe angebaut werden kann; abhängig von der Örtlichen Temperatur.
  • Niederschlag:
  • Bei richtiger Verteilung kommt die Rebe mit einer Jahresmittel von mindestens 600mm Niederschlag aus. Bei richtiger Verteilung kommt die Rebe jedoch auch mit nur 300mm aus, wenn dieser Teils im Frühling und Teils im Sommer fällt. Der Niederschlag sollte als Regen erfolgen, da Hagel und Schnee der Rebe großen Schaden zufügen.
  • Sonneneinstrahlung:
  • Ein Weinanbaugebiet muss mindestens 1600 Sonnenstunden pro Jahr aufweisen, damit Wein kultiviert werden kann.
    Die Sonneneinstrahlung wird außerdem durch die Hanglage begünstigt. Je mehr die Reben im Weinberg zur Sonne geneigt sind, umso mehr Licht erhalten sie. Dieses erwährmt den Boden, welcher dann die Wärme nachts wiederum an die Reben weitergibt.
  • Hanglage:
  • Hanglage ist für den Weinbau eines der wichtigsten Kriterien. Die warme Luft aus dem Tal steigt morgens den Hang hinauf und erwärmt den Boden von unten. Der warme Boden begünstigt das Wachstum der Reben. Am besten eignet sich im Norden, Osten und Westen eine Hangneigung von 20%. Lediglich im Süden bietet sich eine Neigung von 60% an.
  • Lage des Weinbergs
  • Unter der Lage des Weinbergs versteht man im allgemeinen den konkreten Ort an dem die Rebe gewachsen ist. Hier spielen die Lage zur Himmelsrichtung und, wie schon erwähnt, die Neigung des Hanges eine große Rolle. Wobei sich bei der Lage zur Himmelsrichtung, Süden, Südwesten und Südosten am besten eignen.
  • Bodenansprüche:
  • Die Rebe stellt nur geringe Anforderungen an den Boden, nur Ton- und Moorböden sind ungeeignet. Allerdings beeinflusst die Art des Bodens den Weingeschmack erheblich. Insgesamt lässt sich sagen, dass für einen Wein guter Qualität ein leichter, warmer, trockener Boden mit einer mittelgoßen Menge an Humus benötigt wird. Je nach mineralischer Zusammensetzung entwickelt der Wein einen spezifischen Geschmack.
    Über Fragen und Anregungen würde ich mich sehr freuen! ;-)
    Quelle: Haupsächlich Buch : Der Hobby Winzer.




    2. Praktikumstag

    18 10 2009

    Mein zweiter Praktikums”tag” war am Mittwoch den 14.10.2009 von 9:00- 11:30 Uhr

    Als ich morgens an meinem Praktikumsbetrieb ankam, war es so a****kalt, dass ich dachte meine Finger würden gleich abfallen. Aber trotzdem ging es wieder sofort los und wir fuhren ab in die Reben. Diesmal waren wir zu siebt, hatten aber auch ein etwas größeres Stück Reben zum herbsten. Bei der Rebe die wir heute abernteten musste man etwas vorsichtiger beim herbsten sein, denn hier gab es sogenannte “Witnterdroller” das sind Trauben die etwas höher als die anderen hängen, sie sind etwas kleiner und nicht so stark im Geschmack, deshalb werden sie meist hängen gelassen.

    Als wir fertig waren mit herbsten waren alle froh, denn jetzt war der “Herbst” fertig und alle Reben waren abgeerntet. Zur stärkung gab es dann noch für alle ein kleines Frühstück in den Reben.

    Nach diesem Tag kehrte ich ziemlich durchgefroren aber dennoch etwas schlauer als zufor nach Hause zurück.





    1. Praktikumstag zum Thema Weinbau

    18 10 2009

    Mein erster Praktikumstag war am Dienstag den 13.10.2009 von 13:30- 16:00 Uhr.

    Als ich bei meinem einem Praktikumsbetrieb ankam, ging es auch gleich los. Wir fuhren mit dem Traktor zu einem Rebstück des Winzers, wo wir uns dann mit  drei weiteren Helfern trafen, um ein paar noch nicht abgeherbsteten Rebstöcke abzuernten. Währenddessen erklärte mir der Winzer eine ganze Menge über die Rebe und und ihre verschiedenen Arten. Außerdem zeigte er mir wie man die einzelnen Rebsorten anhand der Blattform erkennen und unterscheiden kann. Was mich besonders erstaunte: Die länge der Wurzeln und der Druck mit dem sie das Wasser aus dem Boden  ziehen hängt ganz von der Feuchtigkeit des Bodens auf der sie wachsen ab. Neueste Nachforschungen ergaben, dass die Wurzeln der Reben in Südfrankreich bis zu 6 Meter in die Erde reichen und das Wasser mit bis zu 2 bar Druck aus dem Boden ziehen!

    Als wir mit dem herbsten fertig waren, fuhren wir in die Winzergenossenschaft (WG) um die Ausbeute des heutigen Tages dort abzugeben. Heute war das “nur” ein Bottich Bottich voll, allerdings ist hierbei zu beachten, dass in einen Bottich bis zu 500 Kg Trauben hineinpassen.

    Eine Große Anlage in der Wg erledigt das leeren der Bottiche, das trennen der Trauben vom Stiel, das wiegen der Trauben und das anschließende Reinigen der Bottiche fast kommplett Automatisch!

    Danach führte mich der Winzer noch ein bisschen in der Wg herum und zeigte mir unter anderem die riesiegen Pressen in die bis zu 100 Bottiche voll Trauben hineinpassen.

    Und so endete mein erster Praktikumstag in dem ich viele interresante einblicke in den Beruf des Winzers bekam.