In unserem Projektauftrag zum Thema Weinbau sollten wir unter anderem auch etwas über die Standortbedingungen der Rebe herausfinden, hier ist das was mein Partner und ich bis jetzt herausgefunden haben:
Standordbedingungen der Weinrebe
Temperatur:
Die optimale Temperatur liegt zwischen 25°C und 30°C, sie hält im Winter allerdings bis zu -15°C aus. Der Wein braucht, pro Jahr mindestens 2500 Stunden, an denen es über 10°C warm ist. Außerdem sorgt ein Windschutz für eine positive Erwärmung, viel Sonne und gute Lichteinstrahlung steigern zudem das Wachstum der Weinrebe.
Die Höhenlage spielt bei der Temperatur ebenfalls eine Rolle, denn sie nimmt pro 100 Höhenmeter um ca. 0,5°C ab. Das heist, dass Reben nur bis zu einer bestimmten Höhe angebaut werden kann; abhängig von der Örtlichen Temperatur.
Niederschlag:
Bei richtiger Verteilung kommt die Rebe mit einer Jahresmittel von mindestens 600mm Niederschlag aus. Bei richtiger Verteilung kommt die Rebe jedoch auch mit nur 300mm aus, wenn dieser Teils im Frühling und Teils im Sommer fällt. Der Niederschlag sollte als Regen erfolgen, da Hagel und Schnee der Rebe großen Schaden zufügen.
Sonneneinstrahlung:
Ein Weinanbaugebiet muss mindestens 1600 Sonnenstunden pro Jahr aufweisen, damit Wein kultiviert werden kann.
Die Sonneneinstrahlung wird außerdem durch die Hanglage begünstigt. Je mehr die Reben im Weinberg zur Sonne geneigt sind, umso mehr Licht erhalten sie. Dieses erwährmt den Boden, welcher dann die Wärme nachts wiederum an die Reben weitergibt.
Hanglage:
Hanglage ist für den Weinbau eines der wichtigsten Kriterien. Die warme Luft aus dem Tal steigt morgens den Hang hinauf und erwärmt den Boden von unten. Der warme Boden begünstigt das Wachstum der Reben. Am besten eignet sich im Norden, Osten und Westen eine Hangneigung von 20%. Lediglich im Süden bietet sich eine Neigung von 60% an.
Lage des Weinbergs
Unter der Lage des Weinbergs versteht man im allgemeinen den konkreten Ort an dem die Rebe gewachsen ist. Hier spielen die Lage zur Himmelsrichtung und, wie schon erwähnt, die Neigung des Hanges eine große Rolle. Wobei sich bei der Lage zur Himmelsrichtung, Süden, Südwesten und Südosten am besten eignen.
Bodenansprüche:
Die Rebe stellt nur geringe Anforderungen an den Boden, nur Ton- und Moorböden sind ungeeignet. Allerdings beeinflusst die Art des Bodens den Weingeschmack erheblich. Insgesamt lässt sich sagen, dass für einen Wein guter Qualität ein leichter, warmer, trockener Boden mit einer mittelgoßen Menge an Humus benötigt wird. Je nach mineralischer Zusammensetzung entwickelt der Wein einen spezifischen Geschmack.
Über Fragen und Anregungen würde ich mich sehr freuen!
Quelle: Haupsächlich Buch : Der Hobby Winzer.